Brustverkleinerung bei übergrossen hängenden Brüsten

Dr Mathias Tremp Brust Fehlbildungen

Verkleinerte Brust für ein entspanntes Lebensgefühl

Eine sehr grosse und schwere Brust ist für die betroffenen Frauen nicht nur aus ästhetischen Gründen belastend. Auch körperlich kann die Brustgrösse erhebliche Probleme mit Nacken- und Rückenschmerzen verursachen. Haltungsschäden oder auch Entzündungen der Unterbrustfalte sind häufige Folgen.

Es kann viele Gründe für eine Zunahme von Brustgewebe und Brustgrösse geben. Z.B. nach der Menopause oder der Schwangerschaft. Nach der Schwangerschaft schrumpft das Drüsengewebe der Brust sehr stark. Um eine gewünschte straffe Brustform wiederherzustellen, kann eine Brustverkleinerung und Bruststraffung hilfreich sein.

Mit der chirurgischen Verkleinerung der Brust wird überschüssiges Brust- und Drüsengewebe entfernt. Dabei kann die Brustgrösse auf die sonstige Körpergrösse und -Form ästhetisch angepasst werden. Auf Wunsch ist das Ergebnis der durchgeführten Operationen auch eine deutlich verkleinerte Brust, die weiterhin sehr weiblich wirkt.

PD Dr med Mathias Tremp Consulting

Haben Sie Fragen zur Brustverkleinerung?

Im Rahmen einer Beratung werden Sie von PD. Dr. med. Mathias Tremp vollständig über den Eingriff, mögliche Risiken und die Umsetzbarkeit der gewünschten Brustkorrektur informiert.

Ein ausführliches Beratungsgespräch steht am Anfang jeder Operation. Vorher nachher Bilder sind auch Bereich der Brustverkleinerungen wichtige Hilfsmittel im Beratungsgespräch.

Ursache grosser Brüste

Grosse Brüste (Mammahypertrophie, Makromastie oder Gigantomastie) können einseitig oder beidseitig ausgeprägt sein. In vielen Fällen kommt es zu einer symmetrischen Grössenzunahme d. h. beide Brüste wachsen in gleichem Ausmass.

Eine Makromastie wird diagnostiziert, wenn bei einer stark vergrösserten Brustdrüse das erwartete Resektionsgewicht von 500g pro Brust überschreitet. Dabei müssen auch immer die Körpergrösse und das Körpergewicht der Betroffenen mitberücksichtigt werden.

Bei kleineren und schlanken Frauen kann schon ein geringeres Brustgewicht eine grosse Belastung darstellen. Streng genommen gibt es daher keine genauen Richtwerte für eine Makromastie. Ob es sich um eine übergrosse Brust handelt, hängt immer von den körperlichen Gegebenheiten der Patientin ab.

Grosse Brüste bei Übergewicht und hormonellen Veränderungen

Im Falle von Übergewicht nimmt der Fettanteil in den Brüsten ebenfalls zu. Allerdings können nicht nur übergewichtige Frauen von einer Gigantomastie betroffen sein. Frauen mit Normalgewicht können ebenfalls unter grossen Brüsten leiden. Manchmal besteht auch eine genetisch bedingte Ursache.

Eine zu grosse Brust kann auch durch hormonelle Veränderungen verursacht werden. Dabei sind die Pubertät, Schwangerschaft oder Wechseljahre (Menopause) wichtige Lebensphasen für Veränderungen der zu grosen Brust. Eine druch eine Schwangerschaft bedingte Entwicklung von Riesenbrüsten ist jedoch eher selten.

Körperliche und psychische Beschwerden

Eine Überentwicklung der Brust ist i.d.R. eine enorme Belastung für die betroffenen Frauen. Die von grossen Brüsten betroffenen Frauen klagen über Nacken-, Rücken- und Schulterschmerzen. Zudem kann eine zu grosse Brust im Alltag und beim Sport behindern.

Die körperlichen Beschwerden und psychischen Probleme können sich als grosser Stress offenbaren.

Methoden der Brustverkleinerung

Die optimale Methode hängt von der Form und Grösse der Brust und von den Wünschen der Patientin ab. Die Schnittführung verläuft um den Brustwarzenhof herum und senkrecht darunter. In der Regel wird der Vorhof auch etwas verkleinert. Häufig ist ein weiterer Schnitt entlang der natürlichen Brustfalte notwendig.

I-Schnitt zur Entfernung grösserer Hautüberschuss

Die vertikale Straffung (Lejour-Methode) ermöglicht eine relativ grosse Bruststraffung mit geringer Narbenbildung.

Die Methode eignet sich auch für grosse Brüste und Hängebrüste mit mittleren bis grösserem Hautüberschuss.

T- und L-Schnitt für umfangreiche Brustreduktion

Die T- und L-Schnitttechniken unterscheiden sich nur geringfügig voneinander. Beide basieren auf der I-Methode (nach Lejour), jedoch wird der senkrechte Schnitt in der Brustumschlagsfalte weitergeführt.

Die beiden Techniken ermöglichen die Verkleinerung und Straffung der Brust mit mittlerem und grossem Hautüberschuss.

Neue Position und Form der Brustwarzen

Durch die Entfernung von Brustdrüsengewebe und Haut verändert sich die Position der Brustwarzen. Dabei wird der Brustwarzenhof nach oben versetzt, um ein ansprechendes ästhetisches Ergebnis zu erzielen. Dabei werden auch die Form und Grösse der Brustwarze angepasst und ästhetische korrigiert.

Eingriff, Arbeitsfähigkeit, Risiken und Nachbehandlung der Brustverkleinerung

Bei der Operation wird Haut, Drüsen-, Binde- und Fettgewebe entfernt. Währen dem Eingriff wird die Brust neu in gewünschter Grösse geformt und gestrafft.

Der Eingriff der Mammareduktionsplastik wird in der Regel stationär und unter Vollnarkose durchgeführt. Die genaue Art und Ablauf der Narkose wird vor dem Eingriff mit der Anästhesie ausführlich besprochen.

Je nach Grösse der Brust wird entweder eine vertikale (narbensparende) oder kleine T-förmige Schnittführung gemacht. Insbesondere die ideale Schnittführung hängt wesentlich von Ihren körperlichen Voraussetzungen und Wünschen der Patientin ab.

Der vertikale Schnitt soll eine horizontale Narbe in der Brustumschlagfalte vermeiden. Bei grossen Hautüberschüssen ist die T-förmige Schnittführung vorgesehen.

Bei der Brustverkleinerung wird die Brustwarze nach oben ausgerichtet neu positioniert. Dabei entsteht eine kreisförmige Narbe im Bereich der Brustwarze. Während der Brustverkleinerung werden sowohl Haut wie Teile des mittleren Drüsenkörpers entfernt.

Probleme treten bei diesem Verfahren nur sehr selten auf. Gelegentlich kommt es in den ersten Tagen nach dem Eingriff zu Infektion oder Blutungen. Im Heilungsverlauf kann es zu verdickten oder verbreiterten Narben durch übermässige Beanspruchung oder Bewegung der Brust kommen.

Solche Narben könnten nach frühestens 6 Monaten behandelt und korrigiert werden. Dabei helfen feine Injektionen mit Kortison, Behandlung mit Eigenblut oder Radiofrequenz, Microneedling (Genius®). Der Grossteil der Narben heilt ohne weitere Beschwerden ab.

Nach einigen Tagen wird der Druckverband durch einen sportlichen Stütz BH ersetzt. Die verkleinerten Brüste werden mit einem Sport-BH während 4 bis 6 Wochen nach dem Eingriff gestützt. DER Sport-BH sollte auch während der Nacht getragen werden.

Sportliche Aktivitäten sollten während 4 Wochen nach der OP pausiert werden. Sie können spätestens 10 bis 14 Tage nach der Operation wieder an den Arbeitsplatz zurückkehren.

Eine regelmässige Haut- und Narbenpflege sowie Sonnenschutz sind nach der Behandlung sehr wichtig für ein optimales Ergebnis.

Schmerzen nach der Brustverkleinerung

Unmittelbar nach der Operation wird die Brust für ein paar Tage gespannt sein und schmerzen. In der Regel werden dagegen Schmerzmittel verabreicht. Das Schmerzempfinden nach einer Brustvergrösserung ist individuell. Wie stark die Schwellungen, Blutergüsse und Schmerzen sind, ist sehr unterschiedlich.

Die Schmerzen sind abhängig von der Wahl der OP-Technik. Die physische Verfassung der Patientin ist sehr wichtig für den weiteren Heilungsverlauf.

Narben bei einer Brustverkleinerung

Nach der Operation werden die Narben noch rot sein. Die Narben verblassen aber innerhalb einiger Monate und passen sich der umgebenden Haut an.

Resorbierbare Fäden lösen sich von selbst auf. Die anderen Fäden verbleiben bis zu drei Wochen, um eine feine Narbenbildung zu unterstützen. Bei einer guten Brustform ist in der Regel die Narbe zweitrangig.

In der Heilungsphase unmittelbar nach der Brust OP kann der Hautschnitte durch das Aufkleben von speziellen Nahtpflastern unterstützt. Damit kann die Narbenausdehnung minimiert werden.

Nach der Wundheilung können die Narben auch mit pflegenden Cremes behandelt werden. Während des folgenden halben Jahres ist die UV-Bestrahlung der Narben während dem Sonnenbad unbedingt zu verhindern.

Kosten für eine Brustreduktion

Die Kosten werden vorher ausführlich mit dem Patienten besprochen und sind als Fallpauschale zu verstehen. Sie enthalten Anästhesie, OP-Benützung, Kompressionsanzüge und alle weiteren damit verbundene Kosten, exklusiv Sport-BH und Übernachtung.

Eine mögliche Kostenübernahme durch die Krankenkasse gilt es nur in Ausnahmefällen. Falls die zu grosse Brust gesundheitliche Probleme verursacht kann eine medizinische Abklärung helfen. Bei einem positiven Entscheid übernimmt die Krankenkasse die Kosten oder einen Kostenteil der Operation.

Wichtig: Für die Übernahme der Kosten müssen Kriterien erfüllt sein. Dazu bedarf es einer ausführlich medizinischen Abklärung durch den behandelnden Arzt und plastischen Chirurgen.

Kontaktieren Sie uns für ein unverbindliches Beratungsgespräch.

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